| Die äußere Form | |||
| Übersicht Neben einem gepflegten Sprachstil muss die Pressemitteilung eines Vereins an einen Redakteur auch vom Äußeren her einen ordentlichen Eindruck hervorrufen. Je übersichtlicher sie gestaltet ist, desto einfacher kann der Redakteur Informationen entnehmen, denn eine Verlautbarung ist die Visitenkarte ihres Herausgebers. Auf die Pressemitteilung gehören gehören in jedem Fall: Logisch: Weiterhin: Selbstverständlich: Wenn ein Verein ein Logo besitzt, sollte sich auch dieses auf der Pressemitteilung wiederfinden, denn es bietet Orientierungs- und Wiedererkennungsmöglichkeiten („Corporate Identity”). Gestalterischer Firlefanz wie oft wechselnde Schriftarten, -farben und -größen sind allerdings fehl am Platz. Die Pressemitteilung sollte wenn möglich auf dem Computer getippt werden, im Notfall auch auf der Schreibmaschine. Keinesfalls sollte ein handschriftlicher Text eingereicht werden, da sowohl Erfassung als auch Redakteure Wichtigeres zu tun haben, als die Handschrift eines Pressewartes zu entziffern. Das Beqleitschreiben Hier muss sich der Pressewart seine eigene Meinung bilden. Überflüssig sind in jedem Fall anschreiben mit dem Hinweis “Hiermit übersende ich Ihnen eine Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung” – dies ist wohl offensichtlich, ansonsten würde der Redakteur keine Pressemitteilung in den Händen halten. Sollen hingegen Informationen vermittelt werden, die zwar nicht für den Text interessant, jedoch für den Redakteur wichtig sein könnten (beispielsweise künftige Veranstaltungen mit großer Bedeutung), so kann man diese in einem kurzen Text darlegen. Für die Bitte um Entsendung eines Mitarbeiters der Zeitung ist nicht unbedingt ein separates Anschreiben notwendig. Normalerweise besetzen die Zeitungen die ihnen zugetragenen Termine selbstständig – es sei denn, sie sind es gewohnt, vom Veranstalter einen Nachbericht geliefert zu bekommen. |
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